Die ersten Bauabschnitte wurden bereits Ende März auf den europäischen und nationalen Ausschreibungsplattformen veröffentlicht. Die Tiefbauunternehmen hatten Zeit bis zum 30.04.2020 die Angebote zu erstellen und fristgerecht einzureichen. 

Zuletzt wurde diese Frist auf Bitten der Tiefbauunternehmen auf den 30.04.2020 verlängert, wegen der Auswirkungen der Coronaepidemie.

Erfreulicherweise haben die Tiefbauunternehmen die Verlängerung intensiv genutzt und der ZBA kann mitteilen, dass im Schnitt auf jeden der ersten Bauabschnitte ca. 15 Angebote eingegangen sind. (PG1 Tangermünde, PG2 Bismark Nordost/ Kalbe Nordost, PG3 Apenburg-Winterfeld)

Die zusammen eingegangenen über 45 Angebote werden nun intensiv formell und inhaltlich durch die Projektleiter des ZBA und den Fachplanern geprüft.

„Im Moment können wir daher davon ausgehen, dass Ende Mai Anfang Juni die wirtschaftlichsten Angebote bezuschlagt werden können.“ teilt Andreas Kluge mit.

Auf der kommenden Hauptausschusssitung wird Herr Kluge den Hauptausschussmitgliedern detaillierte Informationen über den Verlauf der Vergaben mitteilen und die Beschlüsse zur Beauftragung vorbereiten. 

Mit Bezuschlagung der wirtschaftlichen Angebote der ersten drei Bauabschnitte beginnt dann der Ausbau des echten Glasfasernetzes in den drei Projektgebieten parallel.

Die weiteren Bauabschnitte sind bereits angekündigt und werden parallel bearbeitet.

Im ersten Schritt werden die beauftragten Bauunternehmen den Bebauungsszeitplan erarbeiten, den der ZBA dann umgehend den Bürgern zur Verfügung stellen wird. Dazu wurden die Internetseiten der einzelnen Bauabschnitte bereits aktualisiert und später mit Terminen in den einzelnen Orten gefüllt. 

„Das ist vor allem wichtig, da wir den Bürgern noch bis ca. vier Wochen vor Baubeginn im eigenen Ort die Möglichkeit geben wollen, noch einen geförderten Hausanschluss mit echter Glasfaser mit mindestens 500 Mbit/s zu erhalten. Gerade in Zeiten der Coronaepidemie hat sich gezeigt, wie anfällig und nicht ausreichend die Übergangstechnologie Vectoring und Supervectoring auf Kupferbasis ist, die von privaten Anbietern verwendet wird. Die Entscheidung der Mitglieder des ZBA auf einen Glasfaseranschluss bis ins Haus zu setzen, erweist sich als nachhaltiger Ansatz mit Reserven für die Altmark. Ein Upgrade auf 1Gbit/s ist per Software und ohne weiteren Tiefbau möglich.“ so Kluge weiter. 

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