{"id":3954,"date":"2018-09-06T08:35:51","date_gmt":"2018-09-06T06:35:51","guid":{"rendered":"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/?p=3954"},"modified":"2020-09-04T13:15:08","modified_gmt":"2020-09-04T11:15:08","slug":"zukunft-wird-vor-ort-gemacht-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/zukunft-wird-vor-ort-gemacht-2\/","title":{"rendered":"Zukunft wird vor Ort gemacht."},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild1.jpg?_t=1536142794\" alt=\"\" width=\"295\" height=\"196\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild2.jpg?_t=1536142795\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"197\" \/><\/p>\n<p>Das gilt f\u00fcr die Altmark in besonderem Ma\u00dfe. So wurde auf dem Regionenworkshop am 30. August auf<br \/>\nGut Zichtau im Rahmen der deutschlandweiten Reihe viele Fragen, Herausforderungen, L\u00f6sungsideen und Praxisbeispiele diskutiert. Das Format bleibt dabei bei weitem nicht nur theoretisch sondern bezieht erfolgreiche Modelle in den Austausch zwischen Bundes-, Landes- und der kommunalen Ebenen mit ein. Initiiert wurde der Tag vom Altmarkkreis Salzwedel, dem Zweckverband Breitband Altmark, der Initiative Intelligente Vernetzung im Auftrag des Bundesministeriums f\u00fcr Wirtschaft und Energie und dem Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. Das Land Sachsen-Anhalt hat im M\u00e4rz 2018 seine digitale Agenda ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Das die Digitale Agenda kein theoretisches Konstrukt ist, das zeigt das gro\u00dfe Potential im Austausch wie bei der Open Innovation Plattform der Initiative Intelligente Vernetzung, wo derzeit bald 1400 Nutzer fast 600 Ideen diskutieren und sich austauschen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild3.jpg?_t=1536142796\" alt=\"\" width=\"706\" height=\"330\" \/><\/p>\n<p>Mehr Infos: netze-neu-nutzen.de<\/p>\n<p>In Zichtau gab es beim Regionenworkshop drei Wirtschafts- und Alltags-Bereiche, auf die sich die Teilnehmer konzentrierten und bei denen durchaus kontrovers oder pragmatisch diskutiert wurde. Telemedizin, Mobilit\u00e4t und Smart Farming? Allesamt sind dies Zukunftsfelder, an denen allerdings zum Teil heute schon recht konkret gearbeitet wird und die insbesondere f\u00fcr die Digitalisierung einer l\u00e4ndlichen Region wie die Altmark pr\u00e4destiniert sind. So konnte Hagen W\u00f6cht von der Innocon Systems zum Beispiel von den Erfahrungen aus dem Bereich Healthcare berichten. Bei dem 2016 mit dem Wirtschaftspreis Altmark ausgezeichneten Unternehmen mit Sitz in Tangerm\u00fcnde geht es um die dr\u00e4ngenden Themen im E-Health Sektor darunter die Anbindung von Praxen, Kliniken, Reha-Einrichtungen mit sicherem bidirektionalem Datenaustausch sowie Patientenportale mit der \u201emedical-timeline\u201c als sichere Plattform zum Datenaustausch von und zu Patienten bis hin zu durchdigitalisierten Prozessen rund um Archivierung, Logistik und KI. Die Schnittstellenthematik und die k\u00fcnftigen Standards in der Telemedizin besch\u00e4ftigt dabei die Branche ganz besonders. Im Klinikum Gardelegen und Salzwedel werden schon jetzt Projekte umgesetzt, von denen sp\u00e4ter die Region im Ganzen profitieren k\u00f6nnte. Fazit: Es ist wichtig und absolut notwendig den Datenaustausch zu aggregieren und es geht um einfachere Ans\u00e4tze, nicht um 20\/30 Apps, die ein Patient nutzt, sondern um einen gemeinsamen Weg\/ein Ziel. Der Sektor Telemedizin\/E-health in und f\u00fcr die Altmark bietet dabei schon heute mit seinen zahlreichen Entwicklern und Start-ups interessante Chancen, wenn es um intelligente Ansiedlungspolitik geht, das betrifft auch pragmatische L\u00f6sungen f\u00fcr den \u00c4rzte- und Fachkr\u00e4ftemangel im medizinischen Sektor und neue Formen der Vernetzung.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild4.jpg?_t=1536142797\" alt=\"\" width=\"420\" height=\"280\" \/><\/p>\n<p>Beim Regionenworkshop ging es neben dem Praxisaustausch auch um die Vernetzung der Initiativen und Teilnehmer. Das wurde besonders gut deutlich beim Fokusworkshop Mobilit\u00e4t.<br \/>\n\u201eWer das Land liebt kommt nicht mehr davon los. Zumindest nicht mit dem Bus.\u201c Das Motto eines Caritas Plakates sorgte als Einstieg ins Thema mit Augenzwinkern und f\u00fcr Emotionen. Projekte aus dem Nordosten Brandenburgs wie der Uckerm\u00e4rkische Kombi Bus konnten im Fokusworkshop hingegen sehr anschaulich demonstrieren, wie verschiedenste Wirtschaftszweige konkret von solchen Systemen profitieren. Hier k\u00f6nnen neben dem Personentransport ortsans\u00e4ssige Unternehmen aus Touristik, Handel bis hin zur Postlogistik und Hofl\u00e4den systematisch und wirtschaftlich durchdacht eingebunden werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild6.jpg?_t=1536142800\" alt=\"\" width=\"345\" height=\"230\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild7.jpg?_t=1536142802\" alt=\"\" width=\"346\" height=\"230\" \/><\/p>\n<p>In der Altmark wiederum ist das Prinzip des Rufbusses eng verzahnt mit den k\u00fcnftigen Entwicklungen aus IT und Wissenschaft. Denn hier arbeiten schon viele Akteure aus der Region gut zusammen, wie Jan Grippenkoven vom Deutschen Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt im Vortrag erl\u00e4uterte. Die grunds\u00e4tzliche Idee in der Altmark besteht darin das existierende etablierte System digital zu erweitern. In Folge soll eine App das System unterst\u00fctzen, mit der der Rufbus aktiviert werden kann. Die App gleicht mit anderen Fahrerdaten ab, simuliert und berechnet die Route berechnen und wird dann bereitgestellt. Interessant ist auch in diesem Fall, wie man die B\u00fcrger vor Ort mit einbindet, ebenso weitere Wirtschaftszweige und Logistiksysteme. Besonders die regionalen Versorgungswege und Transporte zwischen Erzeugern und Verbrauchern spielten bei der Diskussion eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild8.jpg?_t=1536142803\" alt=\"\" width=\"398\" height=\"265\" \/><\/p>\n<p>Beim Thema Smart Farming wiederum wurde deutlich wie gravierend sich dieser Bereich entwickeln wird. Von der Simulation und Aufzeichnung von Wetter- und Klimadaten, Naturschutzaspekte, Logistik in Forst- und Landwirtschaft bis hin zum Datenaustausch zwischen Landwirtschaftsbetrieb und Datensystemen f\u00fcr die Region \u2013 es gibt viel zu tun in puncto Schnittstellen. Das Thema der Standardisierung wird sicher nicht das letzte Mal angefragt werden. Auch hier spielte \u00fcbrigens das zentrale Thema regionaler Versorgungssysteme eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild9.jpg?_t=1536142804\" alt=\"\" width=\"314\" height=\"471\" \/><\/p>\n<p>Aus Sicht des Fraunhofer Institutes sind zum einen relevant die digitalen Fragestellungen im Arbeitsalltag. Extensive Landwirtschaft in Verbindung mit dem Direktvertrieb erfordert neue Wege bei der Standardisierung, Schnelligkeit und Sicherheit der Daten\u00fcbertragung. F\u00fcr Landwirte relevant ist der Zugriff auf die eigenen Daten in Echtzeit; zum anderen geht es um die daf\u00fcr erforderliche Infrastruktur f\u00fcr die Digitalisierung. Die Basis daf\u00fcr kann nur die Glasfaser sein.<\/p>\n<p>Fazit der Unternehmen, Wissenschaftler und der kommunalen Akteure: Erfolgsgeschichten aus der Altmark gibt es viele in der Region, deshalb ist der Austausch untereinander aber auch \u00fcber die L\u00e4ndergrenzen hinaus so wichtig. Dennoch gilt es ein koordiniertes Vorgehen zu entwickeln. Herr Kluge sprach bereits von einem konkreten Ansatz in Form der Errichtung eines Digitalisierungszentrums im Altmarkkreis. \u201eDie vielen Ans\u00e4tze m\u00fcssen Teil einer regionalen digitalen Agenda sein. Denn die Altmark hat spezielle Rahmenbedingungen und Problemstellungen. Innovative Ans\u00e4tze m\u00fcssen daher auf die Altmark zugeschnitten werden. Die heute vorgestellten drei Themen sind eine Auswahl aus wichtigen weiteren Kernthemen, wie z.B. auch die Elektromobilit\u00e4t. Digitalisierung muss im Gesamten betrachtet werden.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wolfgang Schlaak vom Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild10.jpg?_t=1536142806\" alt=\"\" width=\"399\" height=\"266\" \/><\/p>\n<p>Das Wichtige aus technologischer Sicht wird unter anderem auch das Thema 5G betreffen. Das bedeutet n\u00e4mlich nicht Mobilfunk sondern hier geht es um Glasfaser mit Antennensystem, Insofern spielen die Standorte und die Fl\u00f6chendeckung eine wichtige Rolle.<\/p>\n<p>Welche Chancen es f\u00fcr die Altmark gibt? Sehr viele. Was mich begeistert ist, dass es hier Leute gibt, die sehr engagiert f\u00fcr Digitalisierung k\u00e4mpfen und das ist wichtig, denn wenn alle das wollen, dann klappt das auch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Raimund Punke vom Bauernverband Altmarkkreis Salzwedel e.V. und Landwirt\/Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung bei der Milcherzeugergenossenschaft Kl\u00f6tze eG<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild11.jpg?_t=1536142807\" alt=\"\" width=\"395\" height=\"263\" \/><\/p>\n<p>\u201eWir brauchen dringend vern\u00fcnftige Datenraten, denn die Antragstellung fordert doch sehr und ben\u00f6tigt auch k\u00fcnftig viel mehr Geschwindigkeit. Au\u00dferdem passen auch nicht automatisch die Daten der einen Maschine mit der anderen zusammen, wir m\u00fcssen also immer wieder die Software wechseln. Die fehlende Kompatibilit\u00e4t ist somit eine enorme Herausforderung f\u00fcr die Landwirtschaft.<br \/>\nZur Frage Daten und Landwirtschaft: wo sehen wir das gr\u00f6\u00dfte Potential?<br \/>\nDas gr\u00f6\u00dfte Potential liegt in der Vernetzung der Maschinen miteinander, ob das den Traktor mit dem M\u00e4hdrescher plus Feldstatistik betrifft oder im Stall die Mechanisierung, Organisation der Tiere und tier\u00e4rztliche Behandlung, K\u00e4lberf\u00fctterung, Milchviehf\u00fctterung etc. Wenn das alles koordiniert werden k\u00f6nnte \u00fcber eine Softwarel\u00f6sung und mit guten verl\u00e4sslichen Datenraten, w\u00e4re das eine hervorragende L\u00f6sung f\u00fcr uns.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>unseren Wohnort und unsere Zukunft.\u201c so Andreas Kluge, Verbandsgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des ZBA.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/breitband-altmark.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/Bild12.jpg?_t=1536142808\" alt=\"\" width=\"394\" height=\"262\" \/><\/p>\n<p>Andreas Kluge vom Zweckverband Breitband Altmark<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u201eMit oder ohne uns wird die Digitalisierung stattfinden. Die Frage ist nicht ob wir hier mitmachen, sondern wie wir mitmachen. Ich sage mit uns! Denn es geht um viel. Es geht um unsere Altmark, unseren Wohnort und unsere Zukunft, so Andreas Kluge, Verbandgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des ZBA.<\/p>\n<p>Bildrechte: www.breitband-altmark.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gilt f\u00fcr die Altmark in besonderem Ma\u00dfe. So wurde auf dem Regionenworkshop am 30. August auf Gut Zichtau im Rahmen der deutschlandweiten Reihe viele Fragen, Herausforderungen, L\u00f6sungsideen und Praxisbeispiele diskutiert. 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