Projektgebiete I-III

Mit insgesamt 64 Mio. EUR geförderter Glasfaserausbau (FTTH) in der Altmark.

Ausbau

Die Altmark entspricht in der Größe dem Saarland und Luxemburg zusammen.

Den Ausbau einer solchen Fläche mit einer komplett neuen Breitbandinfrastruktur realisiert der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA). In jedes Gebäude werden dabei mindestens sechs Glasfasern verlegt (Fibre to the Home). Gemeinsam mit vom Land Sachsen-Anhalt zertifizierten Breitbandberatungsunternehmen wurden Investitionsrechnungen erstellt und im Frühjahr 2017 die Förderanträge beim Bund und Land zum Breitbandausbau eingereicht.

Die Erschließung der gesamten Altmark wird mit rund 140 Mio € eine Mammutaufgabe. Im August/September 2017 haben Bund und Land insgesamt 64 Mio. EUR für das Vorhaben bewilligt. Die weitern ca. 76 Mio. EUR werden über Kommunaldarlehen dargestellt, die über einen Zeitraum von 25 Jahren über die Pachteinnahmen, die der ZBA von seinem Netzbetreiber DNS:NET Internet Service GmbH erhält, zurück zu zahlen sind.

Projektgebiet 1 (Landkreis Stendal):

Orte in und aus den Gemeinden Eichstedt, Goldbeck, Hassel, Havelberg (ohne Stadt), Hohenberg-Krusemark, Kamern, Klietz, Osterburg(Ohne Stadt), Rochau, Schollene, Schönhausen (ohne Stadt), Tangerhütte (ohne Stadt), Tangermünde (ohne Stadt), Wust-Fischbeck.

Projektgebiet 2  (Altmarkkreis Salzwedel und Landkreis Stendal):

Orte in und aus den Gemeinden Arendsee (ohne Stadt), Kalbe, Aland, Altmärkische Höhe, Altmärkische Wische, Bismark, Iden, Seehausen, Werben, Zehrental.

Projektgebiet 3  (Altmarkkreis Salzwedel):

Orte in und aus den Gemeinden Apenburg-Winterfeld, Beetzendorf, Dähre, Diesdorf, Gardelegen, Jübar, Klötze (ohne Stadt), Kuhfelde, Rohrberg, Wallstawe.

In Zahlen

2.300 km Tiefbau

ca. 20.000 Anschlüsse (maximale Ausbaustufe ca. 30.000)

 

Voraussichtliche Vergabe der einzelnen Lose und Start der Bearbeitung

1. November 2018

Voraussichtlicher Start der Ausschreibung in den einzelnen Baulosen

31. Mai 2018

11.05.2018 Voraussichtliche Fertigstellung der Entwurfsplanung

3. Mai 2018

Endgültige Einigung zu den Förderbescheiden des Landes

21. November 2017

Die Förderbescheide des Landes sind somit rechtskräftig. Somit können die weiteren Arbeiten an den neuen Projektgebieten starten.

Beauftragung eines wissenschaftlichen Partners – Fraunhofer HHI Berlin – für die Entwurfsplanung

31. Oktober 2017

Das Fraunhofer Heinrich Hertz Institut erstellt die Entwurfsplanung der Netztopologie. Darin enthalten sind die Ortsverteilnetze, die Hauptverteilnetze( Überwand) und das sogenannte Backbone, welches das Internetsignal an unser Netz heranführt.

Oktober 2017: Klage gegen die Förderbescheide des Landes

29. September 2017

Nach gründlicher Prüfung der Förderbescheide des Landes durch den ZBA offenbarten sich kritische Widersprüche zwischen den Landes- und Bundesförderrichtlinien. Um die Projektumsetzung nicht zu gefährden wurde formell Klage am Landesverwaltungsgericht gegen die Auflagen der Förderbescheide eingereicht.

September 2017: Übergabe der Förderbescheide des Landes

21. September 2017

August 2017: Übergabe der vorläufigen Förderbescheide des Bundes

21. August 2017

Auf Bundesebene ist Förderung als zweistufiges Verfahren ausgelegt. Jeder Antragsteller erhält einen vorläufigen Förderbescheid, der die grundsätzliche Tragfähigkeit des Projektes bestätigt. Der endgültige Förderbescheid wird ausgegeben, sobald die Ausschreibungen und Vergaben der Bauleistungen erfolgt sind und die tatsächlichen Kosten offenbar werden.

März 2017: Antragstellung für alle Projektgebiete auf Landesebene

31. März 2017

Als zusätzlicher Finanzierungsbaustein wurden ergänzende Anträge zur Förderung des Breitbandausbaus auf Landesebene gestellt.

Februar 2017: Antragstellung aller Projektgebiete auf Bundesebene

28. Februar 2017

Auf Basis des Strategiewechsels beim Zweckverband Breitband Altmark wurden drei neue große Projektgebiete geformt, die die Altmark in drei gleichmäßige Teile untergliedern. Für jedes der neuen Projektgebiete wurde ein Förderantrag auf Bundesebene gestellt.