Zweckverband Breitband Altmark

Glossar

Damit Sie wissen, wovon wir sprechen, haben wir einmal die wichtigsten Fachbegriffe und Abkürzungen für Sie aufgelistet und erklären Ihnen, was die unterschiedlichen Begriffe eigentlich bedeuten.

Bandbreite

Die Bandbreite bezeichnet die Menge an Informationen, die über einen Internet- oder Telefonanschluss empfangen oder versendet werden kann.

Breitband-Internet

Unter Breitband ist ein schneller Internetzugang mit einer verhältnismäßig hohen Datenübertragungsrate zu verstehen.

Bit

Ein „bit“ (englisch: binary digit) ist in der Computersprache ein Buchstabe oder eine Zahl. Es beschreibt, wie viele Buchstaben oder Zahlen, also wie viele „bits“ pro Sekunde über das Internet oder auch per E-Mail versandt werden können.

Im Regelfall werden Angaben immer in „Megabit“ (MBit) angegeben (1 Million bit pro Sekunde = 1MBit).

Ortschaften gelten bereits dann als unterversorgt, wenn die Übertragungsrate weniger als 2 Millionen Bit pro Sekunde beträgt. Eine Übertragungsrate von 50 MBit/s sollte heutzutage überall möglich sein, davon geht die Bundesregierung aus.

Byte

„Byte“ ist die Maßeinheit für die Speicherkapazität von Festplatten, DVDs, etc. 8 Bit entsprechen dabei einem Byte. In der Regel wird von Megabyte (MB) gesprochen, also 1.000.000 Byte.

Glasfaser

Glasfasern sind lange Fasern aus feinstem Glas. Diese sind nur etwa so dünn wie ein menschliches Haar. Sie werden aus geschmolzenem, hoch reinem Quarzglas hergestellt.

Bei der Datenübertragung über Glasfasern werden die Daten als Lichtsignale codiert und durch optische Leitungen gesendet. Im Vergleich zu den herkömmlichen Kupferkabeln können Signale durch Glasfasern deutlich schneller und verlustarm übertragen werden. Teilweise erreichen die Bandbreiten heutzutage schon mehrere Gigabit pro Sekunde. So können große Datenmengen schnell übertragen werden.

Lichtwellenleiter (LWL)

Lichtwellenleiter, auch Lichtleitkabel genannt, sind Fasern aus Glas oder Kunststoff und dienen der Übertragung von Licht. Häufig werden die Lichtwellenleiter auch als Glasfaserkabel bezeichnet, wobei es sich dabei meist um einen Verbund aus mehreren Lichtwellenleitern handelt.

Was bedeutet eigentlich FTTC, FTTB, FTTH…?

Glasfasertechnologien werden danach unterschieden, wie weit das Glasfaserkabel bis zum Kunden verlegt wird. Hierbei werden die verschiedenen Ausbauformen von Glasfasernetzen unter „FTTx“ zusammengefasst. Doch wofür steht das nun eigentlich?

FTTx…“ steht für „Fiber to the…“, was übersetzt „Glasfaser bis zum/ins“ heißt. Das „x“ dient hierbei als Platzhalter, der durch den entsprechenden Ort ersetzt werden kann. Grundsätzlich wird unterschieden in FTTC, FTTB und FTTH:

Bei FTTC (Fiber to the curb; dt.: Glasfaser bis zum Bordstein) oder auch FTTN (Fiber to the neighborhood; dt.: Glasfaser bis zur Nachbarschaft) werden die Glasfaserkabel bis in die Nähe der Wohnung, in der Regel bis zum nächsten Verteiler verlegt. Die weitere Übertragung zum Endnutzer erfolgt dann über Kupferkabel. In Deutschland ist diese Technologie unter VDSL bekannt.

FTTB (Fiber to the basement / building; dt.: Glasfaser bis zum Keller / Gebäude / Grundstücksgrenze) ist die nächste Stufe und beschreibt das Verlegen von Glasfasern bis ins Gebäude, wobei die Glasfaser im Erdgeschoss bzw. an der Grundstücksgrenze des Hauses endet. Über Kupferleitungen werden dann die Signale in die einzelnen Wohnungen des Hauses geleitet.

Von FTTH (Fiber to the home; dt.: Glasfaser bis ins Haus) wird gesprochen, wenn die Glasfasern direkt in die Wohnung oder das Einfamilienhaus des Endnutzers verlegt werden.

Haben sie noch Fragen?
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